Die beiden demokratischen Ex-US-Präsidenten Joe Biden und Bill Clinton sparen normalerweise nicht mit Kritik an ihrem Nachfolger Donald Trump. Doch die in Gaza erreichte Waffenruhe rechnen sie dem Republikaner hoch an.
„Ich lobe Präsident Trump und sein Team für ihre Arbeit, mit der sie ein neues Waffenruheabkommen über die Ziellinie gebracht haben“, schrieb etwa der 46. Präsident der USA, Joe Biden, auf der Plattform X. Freundliche Worte, die er sonst für Trump und dessen Politik kaum findet.
Mit Unterstützung aus den USA, der Region und der ganzen Welt befinde sich der Nahe Osten nun auf einem Weg zum Frieden.
Biden lobt auch eigenen Einsatz
Der Demokrat wies jedoch auch auf seinen eigenen Anteil an der Waffenruhe hin: „Meine Regierung hat unermüdlich daran gearbeitet, die Geiseln nach Hause zu holen, den palästinensischen Zivilisten Hilfe zukommen zu lassen und den Krieg zu beenden.“
Biden und Trump – 45. und 47. US-Präsident der Vereinigten Staaten – hatten sich in der Vergangenheit immer wieder gegenseitig attackiert, gerade der Republikaner wurde dabei oft persönlich und beleidigte seinen Rivalen.
„Große Anerkennung“
Bill Clinton – 42. Präsident der USA – veröffentlichte ebenfalls auf der Plattform X eine Mitteilung (siehe oben), in der es heißt: „Präsident Trump und seine Regierung, Katar und andere regionale Akteure verdienen große Anerkennung dafür, dass sie es geschafft haben, dass alle bis zum Abschluss des Abkommens engagiert dabei geblieben sind.“
Jetzt müssten Israel und die islamistische Hamas mit Unterstützung der USA versuchen, „diesen fragilen Moment in einen dauerhaften Frieden zu verwandeln“, schrieb der 79-jährige Ex-Präsident. „Ich glaube, dass sie es schaffen können, aber nur, wenn sie es gemeinsam tun.“
Bill Clinton war von 1993 bis 2001 Präsident der Vereinigten Staaten. Er ist mit Hillary Clinton verheiratet, die Trump als Kandidatin der Demokraten bei der US-Präsidentschaftswahl 2016 unterlag. Bill Clinton warf Trump in der Vergangenheit unter anderem Egozentrik vor und kritisierte ihn dafür, dass seine Politik nur auf seine eigenen Interessen abziele und nicht das Wohl der US-Bevölkerung im Fokus habe.
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