2000 ha Wald zerstört

Waldbrände in Argentinien: 3000 Touristen gerettet

Ausland
09.01.2026 15:32

Im zu Argentinien gehörenden Teil Patagoniens, der durch Wüsten, trockene Steppen und Graslandschaften geprägt ist, wüten zurzeit ziemlich heftige Waldbrände. Rund 2000 Hektar Vegetation wurden bereits zerstörten, mehr als 3000 Touristen mussten in Sicherheit gebracht werden.

Dutzende Feuerwehrbrigaden kämpfen seit Tagen gegen die heftigen Feuer. Die Brandbekämpfung wird durch starke Winde, Trockenheit und Rauch behindert. Die Region Comarca Andina gilt als beliebtes Trekkingziel in den Anden.

Das Feuer kommt ein Jahr, nachdem die verheerendsten Waldbrände seit Jahrzehnten Zehntausende Hektar in Patagonien zerstört hatten. Dabei wurden im Vorjahr Dutzende Häuser ein Raub der Flammen, ein Mensch kam bei den Waldbränden ums Leben.

(Bild: kameraOne (Screenshot))

Erste Feuer am Montag registriert
Seit Montag haben sich die Flammen über ein riesiges Gebiet der Comarca Andina, einer malerischen Region, die sich über die argentinischen Provinzen Rio Negro und Chubut erstreckt und als eines der beliebtesten Reiseziele im Herzen der Anden gilt, ausgebreitet.

Mehr als 350 Helfer und Einsatzkräfte versuchen seither, die zahlreichen Feuer mithilfe von Pick-ups, Motorrädern, Tanklastwagen, Bulldozern und Booten zu löschen. Außerdem werden Luftfahrzeuge wie Hubschrauber und Löschflugzeuge eingesetzt. Argentiniens Nationaler Brandschutzdienst hat für acht Provinzen die Alarmstufe rot ausgerufen.

Klimawandel sorgt für häufigere Waldbrände
Gelegentliche Hitzewellen sind in Argentinien normal, doch Experten zufolge nehmen sie durch den globalen Klimawandel an Dauer und Intensität zu und erfassen selbst die bergige Region Patagonien. 

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