"Dungeon Keeper"

EA schummelt bei Bewertungen im Google Play Store

Spiele
07.02.2014 16:41
Erfahrene Spieler werden sich mit Wohlgefallen an das Kerkermeister-Strategiespiel "Dungeon Keeper" erinnern. Jetzt gibt es eine Free-to-Play-Neuauflage für Smartphones und Tablets, die in der Fachpresse allerdings wegen der hohen Preise für Ingame-Items und die immer wieder auftauchende penetrante Aufforderung zu Ingame-Käufen verrissen wurde. Im Google Play Store hat "Dungeon Keeper" trotzdem tolle Bewertungen. Jetzt ist auch bekannt, warum: EA hat geschummelt.

Wie ist es möglich, dass ein Game, das fast ausschließlich schlechte Kritiken bekommen hat, in Googles Play Store trotzdem gute Bewertungen bekommt? Diese Frage stellten sich in den vergangenen Tagen wohl viele Spieler, wenn sie auf die App-Seite zu "Dungeon Keeper" surften. Jetzt gibt es eine Antwort: EA erschwert die Abgabe von schlechten Bewertungen künstlich.

Wie "WinFuture" berichtet, zeigt "Dungeon Keeper" im Spiel immer wieder die Aufforderung an, das Spiel zu bewerten. Unkompliziert ist das allerdings nur, wenn man die Höchstnote von fünf Sternen vergeben will. Dann klickt man auf die entsprechende Schaltfläche im Spiel, wird zu Googles Play Store weitergeleitet und gibt seine Bewertung ab. Doch wehe dem, der weniger als fünf Sterne vergeben möchte.

Negativbewertungen sind kompliziert
Diese Spielergruppe wird nicht in den Play Store weitergeleitet, sondern dazu aufgefordert, EA per Mail schriftliches Feedback zu senden. Wer seinen Unmut über das neue "Dungeon Keeper" kundtun möchte, kann dies direkt im Spiel also nicht machen und wird nicht einmal auf die Bewertungs-Seite weitergeleitet. Weil die Abgabe schlechter Bewertungen so viel komplizierter als die Vergabe einer guten Bewertung ist, überwiegen die guten Ratings im Play Store.

EA hat die Vorgehensweise mittlerweile bestätigt und verteidigt seine Entscheidung. Man wolle es mit diesem Kniff Spielern leichter machen, direktes Feedback an EA zu senden, heißt es. Außerdem wolle man das Feedback sammeln, um "Dungeon Keeper" in Zukunft zu verbessern. Und dabei seien jene Kunden besonders wichtig, die nicht so zufrieden sind. Eine Antwort auf die Frage, warum man nicht einfach die Negativbewertungen aus Googles Play Store sichtet, blieb EA freilich schuldig.

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