Die neue Spielkonsole Switch 2 treibt die Geschäfte des japanischen Videospiele-Konzerns Nintendo. Der Umsatz verdoppelte sich in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2025/26 auf 1,9 Billionen Yen (rund 10,6 Milliarden Euro), der operative Gewinn sprang um 21 Prozent auf 300,3 Milliarden Yen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.
Die neue Version der Konsole war Mitte 2025 auf den Markt gekommen und wurde bis Ende des Jahres 17,4 millionenfach verkauft. Investoren debattieren jedoch darüber, ob diese Dynamik anhalten kann. Nintendo bestätigte seine Prognose für das Gesamtjahr 2025/26, wonach der operative Gewinn um fast ein Drittel auf 370 Milliarden Yen steigen und 19 Millionen Switch 2 verkauft werden sollen.
Nintendo kämpft mit Lieferkettenproblemen
Der Konzern aus Kyoto muss derzeit Lieferkettenprobleme bewältigen, die durch den Handelskrieg von US-Präsident Donald Trump verursacht wurden. Zudem kämpfen Hardware-Hersteller mit stark steigenden Preisen für Speicherchips, da der Boom bei Künstlicher Intelligenz die Nachfrage antreibt.
Nintendo sei hier jedoch besser aufgestellt als die Konkurrenz, schrieb Jefferies-Analyst Atul Goyal: „Beträchtliche Lagerbestände und langfristige Verträge werden das Unternehmen für mehrere Quartale schützen.“
Nintendos Switch konkurriert mit der PlayStation 5 von Sony und der Xbox von Microsoft. Analysten sehen die Preisgestaltung als Herausforderung. In den USA kostet die Konsole 449,99 Dollar (380,06 Euro), deutlich mehr als in Japan. „Es wäre für Nintendo schwieriger, die Preise zu erhöhen als für Sony, da die Switch 2 kein High-End-Produkt ist“, sagte Serkan Toto von der Beratung Kantan Games. Anleger haben auch das Fehlen großer neuer Spieletitel bemängelt, wie etwa die „Zelda“-Reihe. In der kommenden Woche soll das Spiel „Mario Tennis Fever“ erscheinen.
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