Die Bundesregierung arbeitet an einer bundeseinheitlichen Sozialhilfe – immer noch oder schon wieder, wie man es ausdrücken möchte. Wien würde ein solches System jedenfalls dringend brauchen, wie ein aktueller Bericht zeigt. Denn Wien bezahlt subsidiär Schutzberechtigten – Im Gegensatz zu sieben anderen Bundesländern – die volle Sozialhilfe aus. Das geht ordentlich ins Geld. Und die meisten davon sind Stammgäste auf dem Sozialamt.
Subsidiär Schutzberechtigte sind Personen, deren Asylantrag mangels Verfolgung abgewiesen wurde, aber deren Leben oder Gesundheit im Herkunftsland bedroht wird. Heißt: Sie dürfen bleiben. Und bekommen in sieben von neun Bundesländern die Grundversorgung – nur Tirol und Wien stocken auf die Mindestsicherung auf. Und das kostet Geld.
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