Brennsteiner Dritter

Marco Schwarz feiert ersten Sieg seit Comeback

Ski Alpin
21.12.2025 14:28
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Blacky is back! Marco Schwarz hat beim Riesenslalom in Alta Badia seinen ersten Sieg seit seinem Comeback gefeiert. Der Kärntner triumphierte am Sonntag vor dem Brasilianer Lucas Pinheiro Braathen (+0,18), mit Stefan Brennsteiner (+0,22) landete auf Rang drei ein weiterer ÖSV-Athlet am Stockerl.

Der Kärntner Marco Schwarz ist im alpinen Ski-Weltcup auf die Siegesstraße zurückgekehrt. Erstmals seit seinem Ende 2023 erlittenen Kreuzbandriss gewann er am Sonntag ein Rennen, den Klassiker von Alta Badia – sein siebenter Weltcupsieg bzw. der zweite im Riesentorlauf nach dem im US-Ort Palisades Tahoe Ende Februar 2023. 

Das Ergebnis:

  Schwarz hatte im ersten Lauf seine Startnummer eins optimal ausgenutzt, führte 0,64 Sek. vor River Radamus. Der US-Amerikaner landete letztlich auf Rang sieben (+0,87). Brennsteiner behielt seinen dritten Platz und übernahm von Marco Odermatt die Führung im Disziplin-Weltcup. Der Schweizer war nach intensiven Speed-Tagen von Val d‘Isere im ersten Lauf nur auf Rang elf gekommen und verbesserte sich in der Entscheidung bloß auf Position sechs (+0,82). Die sieben Riesentorläufe in Alta Badia davor war er auf dem Podest gewesen, in den jüngsten vier hatte er gewonnen.

Erster Schwarz-Sieg nach zwei Jahren
„Es ist schon etwas Besonderes“, meinte Schwarz strahlend. Seinen davor letzten Weltcupsieg hatte er am 22. Dezember 2023 – also fast exakt zwei Jahre davor im Slalom von Madonna di Campiglio gefeiert. Sechs Tage danach verletzte er sich in Bormio schwer. „Es ist sehr viel passiert. Seit meinem letzten Weltcupsieg hat sich viel getan, es war eine irrsinnig schwierige Zeit. Ich muss allen danken, die mitgeholfen haben. Es hat sich jede einzelne Minute an Arbeit ausgezahlt“, sagte der 30-Jährige im ORF-Gespräch.

Lucas Pinheiro Braathen, Marco Schwarz und Stefan Brennsteiner (v.l.n.r.)
Lucas Pinheiro Braathen, Marco Schwarz und Stefan Brennsteiner (v.l.n.r.)(Bild: AFP/STEFANO RELLANDINI)

Er habe noch nie eine Halbzeitführung ins Ziel gebracht. „Ganz ausblenden kann man es nicht, aber ich habe mich auf meine Sachen konzentriert.“ Nach den Rängen zwei und vier in den ersten beiden Saison-Riesentorläufen war er in Beaver Creek und Val d‘Isere etwas ins Straucheln gekommen. „Da bin ich nicht sauber skigefahren. Da habe ich den Hebel angesetzt.“ Brennsteiner gratulierte: „Richtig, richtig cool – endlich sind wir zusammen auf dem Podium.“ Und über die Übernahme der Disziplinführung: „Odi ist auch keine Maschine. Meine Form ist derzeit sehr, sehr gut.“

Während der Deutsche Fabian Gratz mit Laufbestzeit von Rang 29 hinter dem Norweger Atle Lie McGrath (+0,46) auf Position fünf gefahren ist (+0,48), verbesserte sich Patrick Feurstein mit der zweitbesten Laufzeit als gesamt drittbester Österreicher von Platz 22 auf acht (+0,90). Cousin Lukas Feurstein wurde nach einem schweren Fehler im zweiten Lauf 29. (+8,30). Weltmeister Raphael Haaser (41.), Noel Zwischenbrugger (51.) und Fabio Gstrein (60.) hatten die Qualifikation für Lauf zwei verpasst, Joshua Sturm war im ersten Lauf ausgeschieden.

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