Alpine-Pleite

Sieben Banken klagen jetzt die Republik

Wirtschaft
16.11.2013 11:57
In den Nachwehen der Alpine-Pleite klagen sieben Banken die Republik Österreich auf Zahlung von 151,4 Millionen Euro. Die Finanzprokuratur des Bundes verweigere die Auszahlung. Kläger sind BAWAG, Erste Bank, ÖVAG, Raiffeisen International, Raiffeisen Oberösterreich, UniCredit Bank Austria sowie die spanische Bankia S.A.

Die Alpine Bau hatte 2009 und 2010 im Rahmen des sogenannten Unternehmensliquiditätsstärkungsgesetzes in Summe 360 Millionen Euro von den klagenden Banken erhalten. Für 180 Millionen davon haftete die Republik, berichtet das Nachrichtenmagazin "profil".

Mit der Insolvenz der Alpine waren noch 151,4 Millionen Euro davon ausständig. Die Finanzprokuratur als Anwalt des Bundes will nun jedoch nicht zahlen. Die Banken brachten daraufhin zwei Klageschriften am Handelsgericht Wien ein.

"profil" zitiert den Präsidenten der Finanzprokuratur, Wolfgang Peschorn: "Grundlage für die Haftungsübernahme war, dass ein Unternehmen wirtschaftlich auf gesunden Beinen steht. Wir haben Grund zu der Annahme, dass die Situation der Alpine in den Verhandlungen 2009 und 2010 sehr viel besser dargestellt wurde, als sie tatsächlich war. Im Interesse der Steuerzahler wird zu klären sein, wie viel die Banken wussten."

Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.



Kostenlose Spiele