Umfrage zeigt:

Viele Manager holen Malware über Pornos in Firma

Web
13.11.2013 10:14
Wenn von IT-Sicherheit in Unternehmen die Rede ist, wird immer wieder der einfache Mitarbeiter als potenzielle Schwachstelle genannt. Eine aktuelle Untersuchung zeigt jedoch, dass das Verhalten hochrangiger Manager nicht minder gefährlich für die Firmensicherheit ist.

Bei einer Umfrage des Sicherheitsunternehmens ThreatTrack Security unter Sicherheitsverantwortlichen in Unternehmen gaben 56 Prozent an, dass sie schon mindestens einmal gefährliche Malware vom Rechner einer Führungskraft entfernen mussten, weil diese zuvor auf einen schädlichen Link geklickt hatten, der per Phishing-Mail verbreitet worden war.

47 Prozent der IT-Verantwortlichen mussten ausrücken, weil ein Manager ihres Unternehmens einen infizierten USB-Stick oder ein von einem Virus befallenes Smartphone an seinen Firmenrechner angesteckt hatte. 45 Prozent wurden gerufen, weil der Chef sein Unternehmensgerät Familienmitgliedern anvertraut hatte.

Ein nicht unbedeutender Teil von Schädlingen landet der Umfrage zufolge auch über pornografische Websites auf den PCs und Laptops der Manager. Von den insgesamt 200 befragten Sicherheitsverantwortlichen gaben 40 Prozent an, schon einmal einen Virus entfernt zu haben, den sich eine Führungskraft über den Besuch einer entsprechenden Schmuddel-Seite eingefangen hatte.

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