"Freeform Five" machten sich in den vergangen Jahren überwiegend als Remixer im Club-Bereich einen Namen. Ihre Single "Eeeeaaooww" schaffte dabei den Sprung zum Dauerbrenner auf den Tanzflächen. Wie es sich für britische Musiker im Bereich der elektronischen Musik gehört, tummeln sich auf dem Debüt jede Menge Stile - von House und Electro über Hip Hop bis hin zu Dancehall oder Funk.
Diese Vielfalt fügt sich jedoch nahtlos zu einem sehr schmucken Ganzen. Während zu Beginn der Platte der House-Anteil überwiegt, so kommt mit "Eeeeaaooww" ein echter Dancehall-Knüller zum Vorschein. Prominente Unterstützung gibt es hier übrigens von Szene-Größe Bounty Killer. Mit den Songs "Slow" oder "Easy" beweisen "Freeform Five" dann ihr Talent für wunderbar schöne Balladen und fein arrangierte Pop-Songs mit Chart-Kompatibilität.
Neben den abwechslungsreichen Sounds ist es vor allem die Stimme von Sängerin Tamara, welche eine verblüffende Ähnlichkeit zum Stimmorgan von Pop-Ikone Madonna aufweist, die zum Tanzbeinschwingen einlädt. Wer dann immer noch nicht genug vom frischen Klang der Briten hat, der wird vielleicht auf der zweiten CD fündig: Hier finden sich die Stücke der ersten CD, eher elektrolastige geremixt von Top-DJs wie Tiefschwarz oder Mylo.
Bleibt nur zu hoffen, dass die eingängigen Melodien, die schönen Arrangements sowie treibenden Grooves nicht in der Masse der 08/15-Pop-Musik untergehen. Verdient hätten sie es, besitzt doch fast jeder Song Ohrwurmqualitäten.
Fazit: 9 von 10 merkwürdigen Dingen
von Sebastian Räuchle









Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.