Für den Schutz des Waldes sei eine Schneise geschlagen worden, um das Feuer aufzuhalten. Mit einem Hubschrauber werde immer wieder Wasser auf den Streifen gesprüht, berichtete die Zeitung "El Comercio" am Sonntag unter Berufung auf den Direktor des Nationalparks Galapagos, Washington Tapia. In der Hauptstadt Quito wurde erwartet, dass Präsident Alfredo Palacio den Notstand für den betroffenen Teil der Inselgruppe erkläre, um zusätzliche Geldmittel für die Bekämpfung des Feuers frei zu machen.
Ungünstige Winde nach Vulkanausbruch
Der Vulkan Sierra Negra im Süden der Insel Isabela war am 22. Oktober ausgebrochen. Glühende Lava ergoss sich von den Hängen des Vulkans herab und setzte am vergangenen Sonntag erstmals die Vegetation in Brand. Ungünstige Winde hätten die Flammen dann auf den Wald zugetrieben.
Der Sierra Negra ist einer der höchsten Vulkane der Inselgruppe im Pazifik etwa 1000 Kilometer vor der Küste Südamerikas. Sein Krater hat einen Durchmesser von zehn Kilometern. Auf der Insel Isabella gibt es insgesamt sechs Vulkane.








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