Der Niederösterreicher Tom Putzgruber hat mit seinem Verein „RespekTiere“ eine ganz besondere Hilfsfahrt nach Serbien hinter sich. Neben dem Kampf für bessere Bedingungen in den dortigen Zoos gab es auch ein emotionales Wiedersehen.
Nur wenige Tage in Österreich verbrachte der Waldviertler Tom Putzgruber vom Verein „RespekTiere“, ehe es nach seiner bereits zehnten Fahrt in die Ukraine nun wieder nach Rumänien und Serbien ging – erneut im voll mit Spenden beladenen Transporter. Dabei stand ein besonders tierisches Wiedersehen im Vordergrund: jenes mit Straßenhund „Sam“.
Mit gebrochenem Bein
„Krone“-Leser kennen die Geschichte des Vierbeiners: Er war vor rund einem halben Jahr mit einem gebrochenen Bein aufgefunden worden und war sofort in Putzgrubers Auto gesprungen. Der aufgesuchte Tierarzt kümmerte sich nicht nur um die Verletzung, sondern entfernte auch mehr als 1000 Zecken von dessen Körper.
Bereits damals war für Putzgruber klar: „Sam“ soll ein besseres Leben in Österreich ermöglicht werden. Nach der notwendigen Operation und mit den notwendigen Reisepapieren über einen Tierschutzverein ausgestattet, kam die Fellnase dieses Mal mit nach Österreich, wo er vorerst bei Putzgruber lebt.
Treffen mit Opposition
Doch auch sonst gab es bei der Hilfsfahrt des Vereins viel zu tun. So stand ein Treffen mit der größten Oppositionspartei des Landes, der sozialdemokratischen SSP, auf dem Programm. Grund dafür war die Recherche von Putzgruber und seinem Team bei vielen Zoos und Tiermärkten im Balkanstaat. Gerade die SSP machte die aufgezeigten Missstände wie viel zu kleine Gehege, Käfigtürmen oder lediglich aufgemaltem Wasser zum Thema, sogar nationale Fernsehberichte gab es.
Bei einem weiteren Treffen im Frühjahr soll die Zusammenarbeit weiter vertieft und die weitere Vorgangsweise erarbeitet werden. Dieses Treffen möchte Putzgruber auch nutzen, um in einem Zoo ein Gehege für einen Waschbären zu errichten, der unter schlimmen Bedingungen leben muss. Zusätzlich wurden bei dieser Fahrt auch wieder gesammelte Hilfsgüter an Mensch und Tier verteilt, unter anderem an eine Tagesstätte für schwerbehinderte Kinder.
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