170 Passagiere stranden nach einer Panne bei Ybbs-Persenbeug (NÖ) – laut Einsatzkräften gibt es keine Verletzten, die Weiterreise ist ungewiss. Das Schiff wurde abgesichert ...
Unfreiwilliger Zwischenstopp auf dem Wasser: Eine schöne Donau-Kreuzfahrt von Bratislava nach Passau nahm am Samstag ein jähes Ende, als das Schiff kurz nach der Schleuse Ybbs-Persenbeug mit einem plötzlichen Motorschaden liegen blieb.
„Unmittelbar nach der Schleuse war Schluss – es war mucksmäuschenstill“, berichtet ein Passagier aus der Steiermark. Das Schiff konnte nicht mehr manövrieren und trieb langsam gegen die Uferbank. Der Kapitän musste die Fahrt schließlich auch abbrechen. An Bord: rund 170 Passagiere sowie die Crew.
Keine Panik auf dem Kreuzfahrtschiff
Trotz der Panne blieb es ruhig an Deck. „Man hat versucht, die Nerven zu behalten – Panik gab es keine“, schildert der Urlauber weiters. Zwar sei kein Wasser ins Schiff eingedrungen, doch aus Sicherheitsgründen wurde beschlossen, das Schiff zurückzuführen. Techniker sollen nun klären, ob das Unterdeck beschädigt wurde.
Das Schiff wird jetzt im Bereich der Schleuse gesichert.

Hans-Peter Hasenbichler, Geschäftsführer der Via-Donau
Bild: Imre Antal
Hans-Peter Hasenbichler, Geschäftsführer der Via-Donau bestätigt den Vorfall: „Das Fahrgastschiff erlitt einen Motorschaden, Verletzte gibt es aber glücklicherweise nicht.“
Ob und wann die Reise nun fortgesetzt werden kann, war zwischenzeitlich unklar. Eine Reparatur oder ein Ersatzschiff standen im Raum. Am Ende entschied man sich für eine Weiterfahrt. Für die Gäste bleibt jedenfalls ein unvergessliches Erlebnis – wenn auch anders als geplant.
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