Dreiste Kriminelle haben es gezielt auf Gemeinden abgesehen. In einer Nacht wird an drei Tatorten versucht, Bargeld zu stehlen. Jetzt waren Marz, Rohrbach und Loipersbach dran.
Erst vor Tagen hatten, wie berichtet, Einbrecher drei Gemeindeämter im Südburgenland heimgesucht. Nach Coups in Grafenschachen, Riedlingsdorf und Wiesfleck sind die Diebe mit mehreren Tausend Euro Bargeld entkommen.
Türen demoliert
In der Nacht auf Dienstag gingen Kriminelle erneut auf Beutezug und nahmen ausschließlich Amtsstuben ins Visier, diesmal im Bezirk Mattersburg. Im Haus der Gemeinde Rohrbach versuchten sie über den Keller in die Büros zu gelangen. Ein paar Türen wurden demoliert, Laden durchstöbert, Rollcontainer gewaltsam geöffnet. „Weggekommen ist nichts. Und der Sachschaden ist durch eine Versicherung gedeckt“, kann Bürgermeister Günter Schmidt beruhigen.
Bande scheiterte an Tür
Ein weiterer Tatort auf der Einbruchstour war das Gemeindeamt Marz. Dort scheiterte die Bande an der Eingangstür. In Loipersbach dürften die Täter in den frühen Morgenstunden zugeschlagen haben. „In der benachbarten Greißlerei sind gegen fünf Uhr verdächtige Geräusche gehört worden. Wir können davon ausgehen, dass es die Einbrecher waren“, sagt Bürgermeister Rainer Schneeberger.
Ärger über Sachschaden
Weit sind die Täter allerdings nicht gekommen. So wie in Marz sind sie am Haupteingang gescheitert. Gestohlen wurde nichts, doch der Sachschaden bereitet Ärger. „Die Tür ist kaputt, sie muss getauscht werden“, bedauert Schneeberger.
Einbruchsserie geht weiter, wird befürchtet
Ob ein direkter Zusammenhang zwischen den Einbruchsserien besteht, ist laut Polizei unklar. Feststeht, die Täter haben pro Nacht jeweils drei Amtsstuben im Visier. „Keiner weiß, welche drei Gemeinden als nächste an der Reihe sind.“
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