Vor Augen der Freundin
Surfer im Süden Australiens von Hai zerfleischt
Vor den Augen seiner Freundin ist am Montag ein 37-jähriger Surfer vor der Südküste Australiens – vermutlich durch einen Haiangriff – getötet worden. Die Leiche von Steven Payne konnte nach dem Vorfall nicht gefunden werden, doch sein Surfbrett wurde mit Bissspuren entdeckt.
Der Sportler war mit seiner Freundin auf Urlaub und war am Wharton Beach nahe Esperance surfen, als er im brusttiefen Wasser, etwa 50 Meter von der Küste entfernt, in Notlage geriet. Polizei und Seenotrettung eilten dem Australier zu Hilfe, konnten Payne jedoch nicht finden. Nur sein Surfbrett tauchte beschädigt wieder auf. Die Bissspuren darauf sollen nun untersucht werden, um festzustellen, um welche Haiart es sich handelte.
Polizist: „Es gab viel Blut“
„Seine Partnerin hat beobachtet, was passiert ist, was tragisch ist“, erklärte der Polizist Christopher Taylor gegenüber lokalen Medien. Der Beamte sagte, es gebe Aufnahmen des Wassers unmittelbar nach dem Vorfall, aus denen deutlich werde, was passiert sei. „Es gab viel Blut, den Hai und einige andere Dinge, die meiner Meinung nach niemand sonst sehen sollte“, so Taylor. Drohnenaufnahmen sollen ebenfalls darauf hindeuten, dass es einen Haiangriff gegeben habe.
Hier schildert der Polizist Christopher Taylor das Drama:
Wie der Sender 7News berichtete, sollen sich zwei weitere Surfer gerade im Wasser befunden haben, als der Angriff stattfand. Diese hätten aber „absolut nichts tun können, nichts“, erklärte Taylor.
Kurz vor dem Unglück wurde in dem Gewässer ein Hai gesichtet worden. Der Strand wurde nach der Tragödie gesperrt, sollte aber am Mittwoch wieder zugänglich sein, da es keine weiteren Anzeichen von Haien gab.
Freunde über Opfer: „Unglaublicher Mensch“
Payne hatte sich mit seiner Freundin und seinem Hund eine sechsmonatige Auszeit gegönnt. Die drei waren gerade in der fünften Woche des ausgedehnten Urlaubs befunden. Seine Freunde trauern um den „talentierten Sportler“: „Er war ein unglaublicher Mensch, der immer für seine Freunde da war“, erklärte einer von ihnen.

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