Christian Ofner feiert als Backprofi Jubiläum. Künftig will er auch die Amerikaner einbacken und expandiert jetzt über den großen Teich.
Begonnen hat alles im Jahr 2010. Seinen ersten Backkurs hielt Christian Ofner damals mit exakt drei Teilnehmern. Doch mittlerweile ist der Steirer als „Backprofi“ zur echten Marke geworden. Er ist Stammgast in TV-Shows, hat unzählige Bücher veröffentlicht, und um einen Platz in einem seiner Kurse herrscht ein regelrechter G’riss. „Im Rückblick ist es schon ein Wahnsinn, wie sich alles entwickelt hat“, lächelt der 45-Jährige.
Vor zweieinhalb Jahren hat er dann in Gleisdorf die erste steirische Backschule eröffnet. Nun folgt der nächste und wohl größte Schritt in seiner Berufskarriere: Den Backprofi zieht’s nämlich in die USA, jetzt will er sozusagen auch die Amis einbacken.
„Die Idee kam eigentlich durch meinen Freund Mario Barth (Anm.: steirischer Star-Tätowierer). Er hat mir gesagt, das Einzige, was er in Amerika wirklich vermisst, ist unser österreichisches Brot. Bei einem Besuch haben wir dann gemeinsam gebacken und mit Freunden Brot verkostet. Alle waren begeistert.“
Nach eineinhalbjähriger Vorbereitung ist es nun so weit: Von einem Lager in Las Vegas aus will er, mit fünf extra für den amerikanischen Markt kreierten Bio-Backmischungen, die Amerikaner von der österreichischen Brotkunst überzeugen. Produziert wird alles in Österreich, verkauft über Amazon.
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