Wenn die Erde unbewohnbar wird, hat Mickey (Robert Pattinson) eine Mission: Der Expeditionscrew helfen – vor allem bei gefährlichen Jobs. Doch er hat einen Vorteil: Er ist ersetzbar. Stirbt er, wird einfach der nächste Klon produziert – mit all seinen Erinnerungen. Lesen Sie hier unsere Kino-Kritik zu „Mickey 17“: exzentrisch, aber originell.
In einer nicht allzu fernen Zukunft – die Erde wird zunehmend unbewohnbar – hat ein gewisser Mickey (Robert Pattinson) nur eine Option, um einem verschnupften Killer zu entkommen: Er schließt sich einer galaktischen Kolonialisierungsmission an, die zu einem fernen Eisplaneten führen soll. Als eine Art Versuchskaninchen hat er sich im Dienst der Wissenschaft diversen mit Sicherheit tödlichen Experimenten zu unterziehen, jedoch mit der Garantie, nach jedem Ableben als exakter Klon seiner selbst aus einem 3-D-Drucker – gespeist mit humanem Biomüll – wieder aufzuerstehen, und das mitsamt seinem zuvor auf Festplatte gespeicherten Gedächtnis.
Durch einen Error-Zwischenfall steht Mickey nach 17 Himmelfahrtskommandos plötzlich seiner exakten Kopie, Numero 18, gegenüber.
Regisseur Bong Joon-hos („Parasite“) Sci-Fi-Satire rund um einen entrechteten Arbeiterklon – Opfer megalomanen Fortschrittsglaubens – rückt moralbefreite Unsterblichkeit wie die Austauschbarkeit des Individuums in den Fokus. Eine nicht immer schlüssige, weil überfrachtete Zukunftsvision, in der sich höchst sonderliche Alienkreaturen tummeln, gewürzt mit schwarzhumorigem Slapstick. Mark Ruffalo firmiert als exzentrischer Hightech-Visionär.
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