Da hat wohl jemand die Tour und vor allem die Wetterbedingungen komplett unterschätzt: Ein niederländischer Urlauber geriet am Donnerstag in Osttirol beim Schneeschuhwandern in Notlage, nachdem ihn die Kräfte verlassen hatten. Über seine Ehefrau wurde die Rettungskette in Gang gesetzt.
Um die Mittagszeit war der Niederländer zur Schneeschuhwanderung in der Venedigergruppe aufgebrochen. Die Wetterverhältnisse waren widrig, seine Kondition für diese Tour offenbar nicht ausreichend.
Notruf erfolgte über die Ehefrau
„Aufgrund von starkem Schneefall, schlechter Sicht und Erschöpfung setzte der 53-Jährige letztlich einen Notruf an seine Frau ab, die daraufhin umgehend die Leitstelle Tirol alarmierte“, berichtete die Polizei.
Die Bergrettung Prägraten rückte aus und begab sich mittels Seilbahn und Skiern zu dem unverletzten, jedoch völlig erschöpften Niederländer.
Erst am Freitag zurück ins Tal
Zurück ins Tal ging es jedoch nicht gleich. „Aufgrund der widrigen Witterungsbedingungen wurde der 53-Jährige zu einer Hütte gebracht und dort versorgt. Erst am Freitag wurde er dann mit der Seilbahn ins Tal zurückgebracht“, so die Ermittler abschließend.
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