Neben Viktor Gernot und Drew Sarich gehört Paul Csitkovics zu den meist beklatschten Darstellern im Volksopern-Musical „Ein Käfig voller Narren“. Im Stück ist der Burgenländer als Dragqueen zu sehen, privat ist er pansexuell. Die „Krone“ sprach mit ihm über Liebe, Familie und Geschlechterkonzepte.
In seiner „Ode an die Freude“ schrieb Friedrich Schiller einst von den „Brettern, die die Welt bedeuten“. Was das heißt, wusste Paul Csitkovics als sechsjähriger Knirps freilich nicht, aber er dürfte bereits damals geahnt haben, wie es sich anfühlt. Seine Mutter und seine Großmutter hatten nämlich Ende der 1990er-Jahre den Freizeitverein „Sportunion Fit Und Xund Oberpullendorf“ gegründet, wo Kinder Tanz-, Schauspiel- und Gesangsunterricht nehmen konnten. Auch Csitkovics durfte sich als Kind dort ausprobieren und für Aufführungen in alle erdenklichen Rollen schlüpfen. So entdeckte er spielerisch sein Bühnentalent.
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