Ganz ohne teure Karten waren die TV-Zuschauer am Donnerstagabend live dabei in der Staatsoper. Bei der Live-Übertragung der Superlative waren Mirjam Weichselbraun & Co. im Einsatz – hier lesen Sie, wie sich die Moderatoren in der Stress-Situation geschlagen haben und welche Patzer passiert sind ...
„Bilder, die Sie sich nie im Leben erträumt hätten“, versprachen die Kommentatoren Christoph Wagner-Trenkwitz und Karl Hohenlohe den ORF-Zuschauern beim Opernball. Schließlich wurden erstmals Außen- und Innen-Drohnen eingesetzt – und Hohenlohe wunderte sich gleich, dass der Drohnenpilot nicht direkt in selbiger sitzt.
„Ich habe einen Frack an – und eine rote Unterhose drunter.“
Schauspieler Ferdinand Seebacher zu Andi Knoll
Aber wichtiger als Technikversiertheit waren an dem Abend ohnehin Englischkenntnisse. Die packte Andi Knoll im Interview mit Supermodel-Tochter Leni Klum aus und vergaß dabei mitunter die Übersetzung – so viel verpassten die Seher aber nicht. Wie immer war Knoll für den Schmäh zuständig und fragte eine Debütantin mit Wasserflasche: „Wodka, nehme ich an?“
Ganz ohne Wodka meisterte Moderatorin Silvia Schneider ihr Debüt bei der Live-Übertragung, holte die Zuschauer mit lebendigen Beschreibungen des Trubels ganz nah ans Geschehen.
„Das ist die Staatsoper, und wir sind die Staatsopas.“
TV-Kommentatoren Christoph Wagner-Trenkwitz und Karl Hohenlohe
Etwas erholt von der merkbaren Nervosität des letzten Jahres hatte sich Marion Benda, die mit Bruce Darnell schäkerte („Sie schauen märchenhaft aus“), der versprach: „Ich werde den Arsch ein bisschen bewegen.“ Im Gespräch mit Nina Proll wollte Benda erst wissen, wo deren Ehemann Gregor Bloéb sei. Proll antwortete: „Ich habe keine Ahnung“, worauf Benda abwinkte: „Ein guter Ausgangspunkt für einen schönen Abend.“
„Sollen die feschen Wiener Burschen Sie heute zum Tanzen auffordern?“
Andi Knoll zu Leni Klum
ORF-Kulturlady Teresa Vogl kümmerte sich darum, dass auch die Gäste auf der Wohnzimmercouch über Kulinarik und Kultur informiert wurden und blieb dabei wie immer souverän.
Der „alte Hase“ im Team war Mirjam Weichselbraun, die einerseits viel Gefühl bei der Begleitung von zwei Opernballticket-Gewinnern zeigte, aber beim Interview mit Alexander Van der Bellen viel zu oberflächlich blieb. Alles in allem präsentierte sich das ORF-Moderatorenteam um einiges solider als im letzten Jahr, als man in einige Fettnäpfchen trat ...
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