Nach nur vier Turnieren auf der Tennis-Tour kam das schnelle Aus: Alexander Erler, Tiroler Teil des erfolgreichen ÖTV-Daviscup-Doppels (mit Miedler), gab vor dem ATP-Event in Dallas die Trennung von Andi Mies bekannt. Gleichzeitig den neuen Partner – mit dem Erler bereits eine Geschichte verbindet!
Das Erstrunden-Aus Ende des vergangenen Jahres in Metz (Fra) konnte noch unter der Rubrik „Betriebsunfall“ abgetan werden – die Australien-Neuseeland-Tour hingegen schlichtweg als sportliche Bruchlandung. Kein Sieg in drei Versuchen (Brisbane, Auckland, Melbourne), nichts als viele und vor allem leere Flugkilometer . . .
. . . so kam die Trennung des Kufsteiners mit dem Deutschen Mies nicht gänzlich überraschend. „Man hat es versucht“, will Onkel-Manager Markus Erler kein böses Blut vergießen. Der phänomenale Auftritt in Kitzbühel blendete doch! „Man musste die Reißleine ziehen.“
Bei Erlers Heim-Triumph 2024 stand im Finale einer auf der anderen Seite des Netzes, der ab Dallas (zumindest für die kommenden Monate) mit ihm auf Punktejagd geht: Constantin Frantzen. Dabei verbindet die beiden nicht nur eine langjährige Bekanntschaft, sondern bereits auch schon gemeinsame Erfolge: Am 26. Oktober 2015 holten der damals 17-jährige Erler (einen Tag vor seinem Geburtstag) und 16-jährige Frantzen in Ismaning bei München ihren ersten Titel auf der Profi-Tour. Im ITF-Future-Endspiel gegen einen gewissen Kevin Krawietz (später zweifacher Grand-Slam-Triumphator/mit Mies).
Mächtig wird das neue Duo auf den ATP-Courts auf jeden Fall wirken: Beide haben mit 1,93 Meter eine beachtliche Statur, dadurch einen zu beachtenden Aufschlag. Was Arends/Johnson (Hol/Gb) in Texas als erste zu spüren bekommen sollen. „Ich freu mich auf die neue Aufgabe“, ist Erler, der beim Daviscup-Sieg gegen Finnland mit Alt-Partner Lucas Miedler Selbstvertrauen tanken konnte, frohen Mutes.
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