Mann war „verwirrt“

Elfjähriges Mädchen auf offener Straße erstochen

Ausland
02.02.2025 14:38

In einer Reihenhaussiedlung in Nieuwegein in den Niederlanden wurde ein elfjähriges Mädchen erstochen aufgefunden. Rettungskräfte hatten dem Kind noch Erste Hilfe geleistet, doch es erlag seinen Verletzungen.

Angaben der Polizei zufolge erlitt das Mädchen am Samstagnachmittag eine schwere Stichverletzung. Trotz Erste-Hilfe-Maßnahmen erlag die Elfjährige noch vor Ort ihren Verletzungen.

Rettungshubschrauber vor Ort
Ein Großaufgebot an Polizei- und Rettungskräften habe sich in der Anemoonstraat eingefunden, auch ein Rettungshubschrauber war vor Ort.

Hintergründe noch komplett unklar
Einzelheiten und Hintergründe zur Tat wurden nicht bekannt gegeben. Der mutmaßliche Täter, ein 29-jähriger Mann wurde unweit des Tatorts festgenommen und in Handschellen abgeführt. Auch die Beziehung des Mannes zu dem Mädchen, das eritreische Wurzeln haben soll, ist unbekannt.

Mann soll „verwirrt“ gewirkt haben
Die Nachrichtenagentur ANP berichtete, die Polizei habe bestätigt, dass der Verdächtige ursprünglich aus Syrien stamme. ANP zitierte die Polizei mit den Worten, dass sie Berichten nachgehe, wonach der Verdächtige in der Woche vor dem Angriff „verwirrt“ gewesen sei.

Marijke van Beukering, die Bürgermeisterin von Nieuwegein, spricht laut „Bild“ von einem „schwarzen Kapitel für die Angehörigen und für Nieuwegein“. Was passierte, sei schrecklich, „ein Albtraum für alle“. Man werde die Tat aufklären, die Kommune biete „Unterstützung an, wo es nötig ist“.

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