Die Graz99ers haben noch einmal am Transfermarkt zugeschlagen! Die Murstädter gaben vor dem Eishockey-Kracher am Freitag in Klagenfurt die Verpflichtung von Stürmer Stephan Harper bekannt. Der Kanadier spielte zuletzt in der Slowakei und soll nicht der letzte Neuzugang sein...
1485 Torschüsse verbuchten die Graz99ers bereits in dieser Saison. Doch die Effizienz ließ bisher mit 8,75 Prozent zu Wünschen übrig. Der Wert ist der zweitschlechteste im Liga-Ranking. Seit Wochen suchte Sportdirektor Philipp Pinter deshalb nach einem neuen Stürmer. Nun hat er ihn gefunden.
Mit dem 29-jährigen Kanadier Stephen Harper wird ein klassischer „Power Forward“ den Angriff verstärken. Sowohl als gesuchter Center, aber auch als Außenstürmer einsetzbar, zeigt sich Pinter bei allem, was er bisher von Harper gesehen hat, insbesondere beeindruckt, wie er rund um des Gegners Tor „vorne, hinten, rechts, links herumwirbelt und so die Verteidiger ständig beschäftigt“.
Stephen Harper landet heute Abend aus Kanada via Boston und Frankfurt kommend in Graz, wird sich eventuell schon im morgen Spiel beim KAC ein Bild seines neuen Teams machen und, die Abwicklung aller Formalitäten vorausgesetzt, nach dem International Break im Auswärtsspiel in Linz (12.2.) erstmals ins Grazer Lineup rücken. Die Stürmersuche ist damit abgehakt, die Lücke des verletzten Kapitäns Korbinian „Korbi“ Holzer soll nach Möglichkeit aber noch geschlossen werden.
„Ein phantastischer Charakter“
Pinter ist überzeugt: „Was wir bisher gesehen haben, beeindruckt uns an Stephen vielerlei. Sein schnörkelloses, geradliniges Spiel. Er ist ein giftiger Stürmer, der in beide Richtungen ein sehr ‘ehrliches‘ Hockey spielt und dorthin geht, wo es brennt und weh tut. Er wird uns offensiv viel Schlagkraft geben, ist physisch sehr präsent und – das haben uns seine letzten Trainer unisono bestätigt – er ist ein phantastischer Charakter, für jede Kabine ein Gewinn.“
Stephan Harper brennt schon auf seinen ersten Einsatz: „Ich freue schon riesig darauf, in Kürze Teil dieser Mannschaft zu sein. Ich habe über die Stadt, über den Verein nur Großartiges gehört. Dementsprechend sind meine Erwartungen. Schließlich hat Graz ein Team, das auch die Meisterschaft gewinnen kann – und dazu möchte ich beitragen.“
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