Projekt „FÄKT!“ hilft

Kreativ & kess: So macht Schule Forschung spannend

Wissen
28.01.2025 06:00

Können Sie sich noch an Ihre Schulzeit erinnern? An das ewige Hocken auf den Holzsesseln, dem monotonen Herrunterrattern von Lernstoff der Lehrer und der fehlenden Abwechselung? Zugegeben, das hat sich mittlerweile  verändert. Was Forschungsthemen anbelangt, geht aber noch mehr – etwa mit Projekten wie „FÄKT!“.

Kennen Sie Julia und Marie-Sophie, genannt „Miso“, schon? Nicht? Dann haben Sie etwas verpasst. Die beiden Studentinnen vermitteln als  Moderatorinnen der „FÄKT!“-Videos frisch, frech und keck verschiedenste Forschungsthemen – und das nicht nur für Social Media, sondern auch für den Schulbereich. 

„Wir wollen Lehrern und Co. das Leben leichter machen“, heißt es seitens des Projekts der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Dabei ist „FÄKT!“ eng an den Lehrplan der Sekundarstufe 1 angebunden.

Und zu jedem Video gibt es „umfangreiches Begleitmaterial, das den Kompetenzbereichen im Lehrplan zugeordnet ist und so ohne großen Aufwand für den Unterricht verwendet werden kann“.

Neben den knackig aufbereiteten Videos mit Julia und „Miso“ sorgen mit dem Begleitmaterial für die Schule etwa Quizze, Ratespiele, Wörterlisten, „Daily Messages“, Gruppenaufgaben, die mit unterschiedlichen Materialien und Methoden erledigt werden können, und Co. für Abwechslung im Unterricht.

So kann „FÄKT!“ nicht nur eine Lernhilfe sein, sondern zugleich auch zur Überprüfung des Erlernten genutzt werden.

Rätsel und Aufgaben auch für Ältere spannend
Doch ganz wichtig: Nachdem ja nicht nur Lehrer und Schulen unseren Sprösslingen etwas beibringen, sind die Materialien auch für Eltern und Co. gut zu gebrauchen.

Die Aufbereitung ist zwar kinder- und jugendgerecht, funktioniert aber auch für Erwachsene – mal abgesehen davon, dass diese sicher auch ordentlich etwas dazulernen können.

Oder wüssten Sie z. B., dass das Mammutkalb „Lijuba“ fast 42.000 Jahre im eisigen Gletscher eingeschlossen war, bevor man es fand? Oder dass nur zehn Prozent der mehr als 50.000 bisher bekannten Milbenarten tatsächlich schädlich sind? Wow sagen Sie? Eben!

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