Kommt Blau-Schwarz, soll es schnell gehen: Förderungen für grüne Energie werden fallen, die von ÖVP und Grünen eingeführten CO2-Steuern bleiben. Bei Betrieben und Hausbesitzern sorgen die Sparpläne für Aufregung: Sie geißeln den „Vertrauensbruch“, viele wollen sich die Vorteile schnell sichern, bevor sie auslaufen. Aber ist der Run auf Solartechnologie gerechtfertigt – oder lohnt sie sich auch ohne Förderung? Wir haben nachgerechnet.
Eigentlich hatte die scheidende schwarz-grüne Regierung den Österreichern bis Ende 2025 Preisnachlässe bei der Anschaffung von Photovoltaikanlagen samt Batteriespeicher in Aussicht gestellt – in Form eines Verzichts auf die Umsatzsteuer, der den Staat nichts kostet, ihn aber um Einnahmen bringt. Einnahmen, die man ob der klammen Kassen, welche Schwarz-Grün hinterließ, nun aber dringend braucht, tönt es aus den Kreisen der blau-schwarzen Koalitionsverhandler. Also soll schon ab April Schluss mit dem Verzicht auf die Umsatzsteuer bei Solaranlagen sein. Für jene, die noch keine haben, stellt sich jetzt die entscheidende Frage: Noch schnell zuschlagen – oder darauf vertrauen, dass sich die günstige Energie auch ohne Zuschüsse und Förderungen auszahlt? Wir haben für Sie nachgerechnet.
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