48 Fußgängerinnen und Fußgänger sind im Vorjahr in Österreich bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Das berichtete die Mobilitätsorganisation VCÖ am Freitag. Die größte Gruppe waren Pensionistinnen und Pensionisten ab 65 Jahren.
Dieser Generation gehörten zwei Drittel der Todesopfer an. Einige davon waren 80 Jahre oder älter. Zudem ereigneten sich die meisten tödlichen Unfälle im Ortsgebiet.
Im Bundesländer-Vergleich wurden 2024 die meisten tödlich verletzten Fußgängerinnen und Fußgänger in der Steiermark verzeichnet (elf), gefolgt von Niederösterreich (acht), Salzburg und Wien (jeweils sechs). Die wenigsten Todesopfer hatten Vorarlberg und Burgenland (jeweils eine Person).
„Das Verkehrssystem nimmt auf die Schwächsten im Verkehr zu wenig Rücksicht. Es braucht verstärkte Maßnahmen für ein seniorengerechtes Verkehrssystem“, sagte Katharina Jaschinsky vom Verkehrsclub Österreich. Vorgeschlagen werden in einer Aussendung mehr Verkehrsberuhigung und mehr Tempo 30 statt 50 im Ortsgebiet.
Österreichweit kamen im Vorjahr 48 Fußgängerinnen und Fußgänger bei Verkehrsunfällen ums Leben. Das waren um vier weniger als noch 2023.
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