Einsatz für den Notarzthubschrauber im Tiroler Sellraintal am Donnerstag! Ein Franzose (29) und eine Deutsche (25) machten gemeinsam eine Klettertour. Dabei löste sich ein Stein oder Eisbrocken. Während der 29-Jährige Glück hatte, wurde seine Begleiterin verletzt.
Zu dem Unfall kam es am Donnerstag. Der 29-Jährige und die 25-Jährige machten am Lüsener Fernerkogel eine Mixedtour, die einen Schwierigkeitsgrad von WI 4+ und M aufweist. „Als sich der Franzose in der dritten Seillänge im Vorstieg rund 25 Meter über dem Stand befand, brach ein Stein oder Eisbrocken aus“, heißt es von der Exekutive.
Er kam zu Sturz, wurde jedoch durch das Seil gebremst und blieb unverletzt.
Wegen der Gegebenheiten vor Ort konnte der alarmierte Notarzthubschrauber die Bergung nicht durchführen.
Trotz Helm am Kopf verletzt
In weiterer Folge krachte der Stein bzw. Eisbrocken auf die Deutsche. „Obwohl sie einen Helm trug, wurde sie am Kopf verletzt.“ An eine Fortsetzung der Tour war aufgrund der Verletzung nicht mehr zu denken. Das Duo setzte folglich einen Notruf ab.
Knifflige Bergung für Retter
Wegen der Gegebenheiten vor Ort konnte der alarmierte Notarzthubschrauber die Bergung nicht durchführen. Daher wurde der Flugretter abgesetzt. „Mit seiner Hilfe konnten die Kletterer bis zum Wandfuß abgeseilt werden.“ Von dort wurden sie mit dem Heli schlussendlich geborgen.
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