Mehr als ein schlechter Scherz: Am Mittwoch postete ein 18-Jähriger eine Bombendrohung gegen eine Polizeistation in Vorarlberg. Der Spuk hatte bald ein Ende – in Form einer Verhaftung.
Am Mittwoch erhielt ein Vorarlberger Medienunternehmen eine Bombendrohung über die Plattform Instagram. Bedroht wurde allerdings nicht das Medienhaus, sondern eine Polizeistation. Dank umfangreicher Ermittlungen durch Spezialisten des Landeskriminalamtes Vorarlberg konnte schließlich ein 18-jähriger Mann aus dem Vorarlberger Unterland als Absender der Nachricht identifiziert werden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Feldkirch wurde der Tatverdächtige an seinem Wohnsitz in Wolfurt vorübergehend festgenommen.
Bei der Durchsuchung der Wohnung wurde keinerlei Sprengstoff gefunden. Die Auswertung seines sichergestellten Mobiltelefons bestätigte aber den Verdacht, dass der Bursche der Absender der Drohung war. Gefahr für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt.
Die Polizei betont in diesem Zusammenhang, dass das Internet – insbesondere soziale Medien – kein rechtsfreier Raum ist. Beleidigende, rassistische oder drohende Kommentare und Postings werden konsequent zur Anzeige gebracht. Solche Handlungen sind keine harmlosen Lausbubenstreiche. Wer sich in sozialen Netzwerken bewegt, hinterlässt Spuren, die zurückverfolgt werden können. Der Tatbestand der gefährlichen Drohung kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden, informiert die Exekutive.
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