Der Konkurs von Kika/Leiner bedeutet für die einen Drama und Geldsorgen, für die anderen eine letzte Schnäppchen-Chance. Ein Lokalaugenschein bei der Kika-Filiale in Innsbruck, wo fotografieren nicht erlaubt ist und Securitys an der Kasse wachen.
Der Stau auf der Straße vor dem Kika-Parkplatz lässt schon erahnen, was viele vorhaben: Die Chance nutzen, bevor das Möbelhaus seinen Atem aushaucht – 30 Prozent auf alles. „Kleinigkeiten habe ich noch gebraucht“, erklärt eine ältere Dame mit Blick auf ihre Einkaufstasche, „die Möbel werde ich aber wohl nicht mehr bekommen.“ Sie hat ein Bett bestellt, dafür 1500 Euro Anzahlung geleistet. „Die sind wohl weg“, lächelt sie gequält.
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