Er kreierte Slogans, die heute noch fast jeder im Ohr hat. Eine ganz besondere Bindung hatte Helmut Zolles, obwohl international weitgereist, zeit seines Lebens zur Wachau.
Die Wellen der Donau tragen ein leises Trauerlied in die Wachau. Denn Helmut Zolles ist im 82. Lebensjahr verstorben. Bis heute gilt Zolles, der einst die DDSG mit ruhiger Hand durch so manchen Sturm steuerte, in der Tourismusbranche als wahre Legende.
Autor und Lehrender
Er prägte etwa den Slogan „Wanderbares Österreich“, der bis heute Zigtausende Wanderbegeisterte auch ins weite Land lockt. Als Geschäftsführer des Vereins Österreichische Fremdenverkehrswerbung arbeitete Zolles mit dem damaligen Handelsminister Josef Staribacher zusammen. Später war er Vortragender an der Donau-Uni, Autor und bildete auch im fernen Kaukasus Studenten aus.
Trauer über die Familie hinaus
Helmut Zolles – er hinterlässt zwei Töchter, sechs Enkelkinder und zwei Urenkerln – schloss am Freitag in einem Wiener Spital für immer die Augen. Fremdenverkehrsexperte Heinz Boyer aus Krems drückt die Trauer einer ganzen Region aus: „Helmut Zolles ist definitiv eine Legende. Er hat in der Wachau tiefe Spuren hinterlassen.“ Und auch der Autor dieser Zeilen erweist einem persönlichen Freund die letzte Ehre: „Helmut, die Donau wird dich vermissen!“
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