In der Nacht auf Freitag wurde ganz Österreich in Bezug auf die Vogelgrippe (Geflügelpest) zum Gebiet mit erhöhtem Risiko erklärt. Die Versorgung mit Eiern zu Weihnachten sei jedenfalls gesichert, auch wenn es bei der einen oder anderen Haltungsform zu Engpässen kommen könnte.
Die heimische Geflügelwirtschaft ist mit der Ausweitung der Schutzzonen im Kampf gegen die sich ausbreitende Vogelgrippe als ersten wichtigen Schritt zufrieden, erhofft sich aber eine Ausdehnung durch das Gesundheitsministerium.
Gleichzeitig müsse die Produktion aufrechterhalten werden. Auf bereits durchgeführten Schulungen für Landwirte sollen weitere folgen.
Selbstversorgungsgrad von hundert Prozent
Bei Jung- und Legehennen bzw. deren Eiern gibt es in Österreich einen Selbstversorgungsgrad von hundert Prozent, der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei 248 Eiern. Bei Masthühnern liegt der Versorgungsgrad bei 86 Prozent und die Pro-Kopf-Menge bei 9,82 kg, geht aus den Zahlen der Geflügelwirtschaft Österreich (GWÖ) hervor.
Bei der Pute beträgt der Versorgungsgrad demnach 51 Prozent, der Verbrauch 2,77 kg/Kopf.
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