Greifeld wird den Einschnitt allerdings verschmerzen können: Insgesamt wuchs sein Gesamtgehalt für das vergangene Jahr auf 8,9 Millionen Dollar (6,7 Millionen Euro). Das waren 1,3 Millionen Dollar mehr als 2011. Grund für den Sprung war ein dickes Paket an Nasdaq-Aktien, das Greifeld bekommen hatte.
Die Flut der Kauf- und Verkaufsaufträge beim Börsenstart des sozialen Netzwerks im Mai 2012 hatte die Computersysteme überlastet, sodass lange kein Kurs feststand und Investoren über die Ausführung ihrer Aufträge im Unklaren blieben.
Die Nasdaq will Anleger, die deswegen Geld verloren haben, mit 62 Millionen Dollar entschädigen. Nach Ansicht von Marktbeobachtern deckt das aber nur einen kleinen Teil der tatsächlichen Verluste.
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