Fieser Betrug via SMS

Seniorin überweist Tausende Euro an falschen Sohn

Tirol
28.10.2024 09:00

Ein dreister Betrüger hat es wieder einmal geschafft und einer älteren Dame viel Geld abgeknöpft. Der Täter gab sich als ihr Sohn aus und verleitete die 77-jährige Tirolerin dazu, ihm Tausende Euro zu überweisen.

Man kann nicht oft genug davor warnen: Nicht jeder, der sich als „Sohn“ oder als „Tochter“ am Telefon oder via SMS meldet, ist tatsächlich der eigene Nachkömmling. Oft stecken Betrüger dahinter, die ihren Opfern mit der fiesen Masche das Geld aus der Tasche ziehen wollen.

Frau tätigte zwei Überweisungen
Diese Erfahrung machte nun auch eine 77-jährige Frau aus Innsbruck. Die Pensionistin hatte bereits am 21. Oktober eine SMS erhalten. Der Absender gab sich als ihr Sohn aus und bat sie um Geld.

Präventionstipps der Polizei

  • Überweisen Sie niemals Geldbeträge ohne Gegencheck: Versuchen Sie die betroffene Person persönlich zu erreichen.
  • Kontaktieren Sie die betroffene Person, indem Sie diese unter jener Telefonnummer zurückrufen, die Sie sonst auch verwenden.
  • Verwenden Sie zur telefonischen Kontaktaufnahme nicht die Sprachanruf-Funktion des Messenger-Dienstes.
  • Bezahlen/Überweisen Sie auf keinen Fall und überlegen Sie sich, ob die Überweisung für die betroffene Person überhaupt plausibel ist (Zahlungsgrund, Höhe, usw.).
  • Geben Sie keine Zugangsdaten zu Ihrer Bankverbindung bekannt.
  • Melden Sie den Absender der Nachrichten beim entsprechenden Messenger-Dienst und blockieren Sie die Rufnummer.
  • Ist bereits ein Schaden eingetreten, erstatten Sie bei der nächsten Polizeiinspektion eine Anzeige.

Leider schenkte das Opfer dem Betrüger Glauben und überweis zweimal einen niedrigen vierstelligen Euro-Betrag, wie die Polizei informierte. Das Geld ist futsch, vom Täter fehlt jede Spur. Ermittlungen laufen.

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