Österreichweit

Kärnten am besten auf Sturm und Co. vorbereitet

Kärnten
14.10.2024 06:01
Porträt von Kärntner Krone
Von Kärntner Krone

Hochwasser, Muren, orkanartige Sturmböen: Die Zahl der Extremwetterereignisse nimmt deutlich zu. Auch in Kärnten, wo die Bevölkerung österreichweit am besten auf Katastrophen vorbereitet ist. Mitverantwortlich dafür, ist auch der Kärntner Zivilschutzverband.

Kärntner sind Spitzenreiter
In einer österreichweiten Umfrage wurde erhoben, wie es bei Herr und Frau Österreicher um das Katastrophenschutzbewusstsein steht. Und dabei zeigt sich eines: Die Kärntner sind Spitzenreiter. Besonders was die Einlagerung von Lebensmittelvorräten und die Bedeutung der Sirenensignale anbelangt. 

Es vergeht kein Jahr, wo Kärnten nicht von einem Extremwetterereignis heimgesucht wird. Grund dafür ist mitunter der Klimawandel. „Dieser bringt die Extremwetterereignisse häufiger und in höherer Intensität“, sagt Kärntens Katastrophenschutzreferent Daniel Fellner, dessen Resort jährlich Millionen in notwendige Schutzverbauungen investiert. Aber das alleine würde auf Dauer nicht reichen: „Mindestens genauso wichtig wie Verbauungen im Hochwasserschutz sind die Maßnahmen, die wir selbst treffen können, um unser Leben, das unserer Lieben und unser Eigenheim zu schützen.“

Doch auf den Lorbeeren möchte man sich nicht ausruhen. Durch die Zunahme der Krisen und Katastrophen bedarf es weiterhin Informationsarbeit. Denn, „wir können nicht genug vorbereitet sein“, so Fellner.

Ehrenamtliche informieren Bevölkerung
Und dafür zuständig ist der Kärntner Zivilschutzverband, der mit verschiedensten Veranstaltungen durch das Land tourt und die Bevölkerung am Laufenden hält. Und schlägt sich auch bei der Umfrage zu Buche. Denn während der Rest von Österreich neutral zum Zivilschutzverband steht, ist die Begeisterung für den Kärntner Zivilschutzverband am größten. „So ein Ergebnis haben wir nur durch die Vielzahl an Veranstaltungen und die ausgezeichnete Kooperation und Unterstützung aller Kärntner Gemeinden und Einsatzorganisationen erreichen können“, freut sich Rudolf Schober, Präsident des Kärntner Zivilschutzverbandes, der ähnliche wie Fellner noch viel Arbeit in diesem Bereich sieht.

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