Kunden fordern Firmen

Bindungsexperte: Punkte sammeln auf Dauer zu wenig

Oberösterreich
25.10.2024 13:00

Was braucht es, um Kunden digital zu binden? Franz Tretter, Chef von „hello again“, beschäftigt sich mit seinem Team intensiv damit, was Konsumenten von ihren Lieblingsmarken wollen. Mit der „Krone“ sprach der Unternehmer über Wachstum, Trends und das durch die Teuerung stark gestiegene Preisbewusstsein.

Den treuesten Kunden exklusive Angebote machen; gezielt Konsumenten ansprechen, die lange nicht mehr gekauft haben; wissen, wer bereit ist, auch höherwertig einzukaufen – mit einem Analysetool ermöglicht es „hello again“ Geschäftstreibenden, ihre Kunden noch besser zu kennen.

„So muss man seine Kunden nicht stalken“, sagt Franz Tretter lächelnd. Vor sieben Jahren hat der Waldneukirchener mit Mario Pecile, Sebastian Auberger und Michael Schöndorfer den Spezialisten für digitale Kundenbindung gegründet.

Vom Händler bis hin zum Friseur: 900 Kunden bauen schon auf die Lösung von hello again in ...
Vom Händler bis hin zum Friseur: 900 Kunden bauen schon auf die Lösung von hello again in Leonding.(Bild: Krone KREATIV/hello again GmbH (2), Klipp)

Bald zehn Millionen App-Nutzer
87 Mitarbeiter sind mittlerweile beim Unternehmen beschäftigt, der Großteil davon in Leonding, einige in Wien und Deutschland. Der Kundenstock wächst ständig: 900 Firmen vertrauen schon auf das Know-how von „hello again“, bei den App-Nutzern ist die Zehn-Millionen-Marke zum Greifen nah. Auf einer Wand im Büro in Leonding werden alle Logos der Kunden platziert. „Nächstes Jahr ist sie dann voll“, erzählt Tretter.

Wie bindet man Kunden heute digital? „Punkte sammeln ist auf Dauer zu wenig. Es braucht die von KI-Technologie hoch personalisierten Angebote und Nachrichten sowie Gamification, wie etwa ein tägliches Glücksrad, Adventkalender, Abzeichen“, so der Geschäftsführer.

Günstige Alternative derzeit beliebter als teures Markenprodukt
Wie die Teuerung das Einkaufsverhalten verändert hat? „Wir sehen, dass ein günstiger Preis für die Konsumenten wieder stärker in den Mittelpunkt rutscht. So wird teilweise statt zu teuren Markenprodukten öfters wieder zur günstigen Alternative gegriffen.“

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