Auch wenn die Umfrage des NÖ Gemeindebundes in der Zeit des Hochwassers durchgeführt worden ist: Es wundert nicht, dass aufgrund zunehmender (Un-)Wetterkapriolen drei Viertel der Niederösterreicher dafür sind, dass man Flüssen mehr Raum für Hochwasserereignisse geben sollte. Doch nicht immer ist das Einverständnis der Grundeigner da.
Nimmt man jene 70 Prozent hinzu, die bei der Frage nach der Wichtigkeit von Nachhaltigkeit auf Gemeindeebene diese befürworten, und auch die 60 Prozent, die sogar für zusätzliche Investitionen in diesem Bereich gestimmt hatten, sollte es hier keinen Widerspruch gegeben haben, als heuer für ein Renaturierungsgesetz der EU gestimmt worden ist.
Oft weigern sich die Besitzer, ihren Grund abzutreten
Doch das Florianidenken dürfte auch hier eine nicht unwesentliche Rolle spielen: Denn nur 31 Prozent der befragten Landsleute wären dafür, dass – um weitere Erweiterungsflächen für Flüsse zwecks Hochwasserschutz zu schaffen – hier auch in die Grundeigentumsrechte eingegriffen werden sollte.
In diesem Zusammenhang wundert es kaum, dass nun weiter intensiv über die Verzögerung der Dammsanierung an der Perschling diskutiert wird – die „Krone“ berichtete: Denn auch das Veto von Grundbesitzern soll dazu beigetragen haben, dass bei der notwendigen Dammreparatur viele Jahre nichts passierte . . .
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