Die Hypo-Volleyballer stehen nach einem eindrucksvollen 3:0-Heimsieg gegen Madlos Zagreb mit einem Bein in der dritten Quali-Runde für die Champions League. Zwei-Meter-Riese Pedro Frances drückte mit unglaublichen Blocks dem Spiel seinen Stempel auf.
Zagrebs Volleyballer taten den knapp 1000 Zuschauern am Mittwoch in der Olympiaworld schon fast leid. Die Kroaten erkämpften sich in drei Sätzen keinen freien Ball. „Unser Block war bei jedem Angriff dran. Dann wird das für einen Gegner extrem frustrierend“, grinste Hypo-Kapitän Niklas Kronthaler nach dem 3:0-Sieg zufrieden.
Innsbruck steht schon mit einem Bein in der dritten Quali-Runde für die Champions League.
Vor allem Pedro Frances entnervte die Gäste. Der Mann mit dem Monsterblock avancierte an diesem Abend nicht nur zum unüberwindbaren Hindernis. Neben acht Blocks gelangen dem 2,08-Meter-Riesen auch noch elf Angriffspunkte und ein Service-Ass.
Bester Spieler des Abends
Die Wahl zum besten Spieler fiel einstimmig und mit „Standing Ovations“ für den Brasilianer aus: „Das habe ich noch nicht oft erlebt, ich bin wirklich stolz auf diese Auszeichnung.“
Im Rummel um seine Person vergaß Frances aber nicht auf seine Mitspieler: „Das ganze Team war sehr, sehr gut. Das machte auch meine Arbeit leichter.“
Wir arbeiten im Training sehr hart, dass das in einem Spiel so gut funktioniert. Jeder weiß, was er zu tun hat.
Hypo-Tirol-Volleyballer Pedro Frances
Für den Matchwinner zeigte der beeindruckende Auftritt der Tiroler Schmetterkönige auch die Handschrift von Neo-Cheftrainer Lorenzo Tubertini: „Wir arbeiten im Training sehr hart, dass das in einem Spiel so gut funktioniert. Jeder weiß, was er zu tun hat.“
Mit 35 Jahren erlebt das Urgestein im Moment gerade einen zweiten Frühling: „Ich habe im Sommer keine Pause gemacht, das ist in meinem Alter wichtig. Ich hoffe, ich kann die ganze Saison so spielen.“
Verschnaufpause in der Liga
Vielleicht bekommt der Oldie am Samstag beim Start in der heimischen Liga gegen Klagenfurt (18, USI-Halle) eine Verschnaufpause, Frances und Co. brennen schon aufs Rückspiel gegen Zagreb: „Wir wollen in der Champions League so weit als möglich kommen.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.