Die traditionelle Segnung am „Welttierschutztag“ wird wieder zahlreiche Tierfreunde auf den Wiener Stephansplatz locken. Denn am 4. Oktober können sich um 17 Uhr auch heuer geliebte Haustiere ihren Segen von Dompfarrer Toni Faber holen.
Die Tiersegnung findet im Gedenken des heiligen Franz von Assisi statt, dem die Wertschätzung der Schöpfung und der achtsame Umgang mit den Mitgeschöpfen ein besonderes Anliegen war.
Die Segnung wird mit Bläsermusik eröffnet, nach einer Lesung und einer Ansprache von Dompfarrer Toni Faber werden alle Tiere, anwesende und „im Herzen mitgetragene“, gesegnet.
Für (Fiaker-)Pferde, Esel, Ziegen und Co. wird hartes Brot gesegnet und diesen Tieren dann als Futter gereicht. Im Anschluss an die allgemeine Segnung besteht die Möglichkeit, den Segen auch einzeln zu empfangen, Toni Faber und andere Geistliche werden dazu durch die Reihen gehen.
Die Tiersegnung auf dem Stephansplatz orientiert sich am Gedenken des heiligen Franz von Assisi, dem der achtsame Umgang mit den Mitgeschöpfen ein besonderes Anliegen war.

Toni Faber, Dompfarrer St. Stephan
Bild: APA/GEORG HOCHMUTH
Ängstliche Tiere nicht mit zur Segnung bringen
Für Tiere, die im Hinblick auf das rege Treiben in der City nicht auf den Stephansplatz gebracht werden sollten (Kaninchen, Hamster, Mäuse, oder schreckhafte Hunde und Katzen) kann der Tiersegen auch „mitgenommen“ werden, selbstverständlich auch von Kindern.
Foto segnen lassen
Dazu kann ein Foto des Tieres oder ein Gegenstand, der mit ihm verbunden ist, mitgebracht werden. In der liturgischen Feier der Tiersegnung wird die Dankbarkeit für die Schönheit der Schöpfung und die Bitte um deren Bewahrung zum Ausdruck gebracht, universal wie individuell.
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