Hat sich Ihr Handy auch lautstark bemerkbar gemacht? In Innsbruck und in Prägraten am Großvenediger wurde am Donnerstag das AT-Alert-Warnsystems seitens des Landes Tirol getestet. Um 13 Uhr erhielten alle in den jeweiligen Funkzellen verbundenen Mobiltelefone eine Testwarnung.
Die Testwarnungen dienten der Überprüfung des Systems und ermöglichen es, Rückmeldungen aus der Bevölkerung zu sammeln. Über einen mit der Warnmeldung versandten Link können die Empfänger ihre Erfahrungen durch einen Fragebogen direkt mitteilen. Diese Rückmeldungen werden nun seitens des Landes geprüft.
LR Mair: „Im Ernstfall schnell und direkt“
Sicherheits-Landesrätin Astrid Mair zeigte sich zufrieden: „Der Test verlief reibungslos und bestätigt die hohe Effizienz von AT-Alert als zusätzliches Warnsystem, um die Bevölkerung im Ernstfall schnell und direkt informieren zu können.“
Jeder soll wissen, dass es kein Spam ist
Zudem seien derartige Tests wichtig, damit der Bevölkerung klar werde, dass es sich um eine ernst zu nehmende Nachricht und keinen Spam oder gar eine Phishing-Nachricht handle. Auch Innsbrucks Bürgermeister Johannes Anzengruber hob die Bedeutung des erfolgreichen Tests hervor: „Gerade in einer Stadt mit vielen Einheimischen, Touristen und Durchreisenden ist es entscheidend, im Krisenfall möglichst viele Menschen rasch zu erreichen.“
Das System wird vor finaler Anwendung auf Herz und Nieren geprüft.
LR Astrid Mair
Die Testwarnungen in Innsbruck wurden auf höchster Warnstufe ausgesendet. Das heißt, dass sie mit einem lauten Signalton bei den Mobiltelefonen angekommen ist, selbst wenn diese auf lautlos gestellt waren. Dadurch wurde sichergestellt, dass die Nachricht bei allen Personen, die sich in der jeweiligen Funkzelle befanden, ankam.
5. Oktober: Zivilschutzprobealarm und bundesweiter AT-Alert-Test
Im Rahmen des Zivilschutztages am Samstag, 5. Oktober, finden weitere Testauslösungen statt. Gleichzeitig zur Sirenenprobe um 12 Uhr wird AT-Alert durch das Bundesministerium für Inneres für ganz Österreich ausgelöst. Um 12.45 Uhr – gleichzeitig mit der Sirenenentwarnung – erfolgt auch nochmal eine AT-Alert-Testauslösung für ganz Tirol.
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