Album „Stream Of Life“

Indie-Rock-Legenden Maximo Park sind nachdenklich

Musik
01.10.2024 09:00
Porträt von Wien Krone
Von Wien Krone

Die britische Band Maximo Park veröffentlichte am Freitag ihr achtes Studioalbum „Stream Of Life“. Elf Songs befassen sich darauf in abwechslungsreichem Indierock mit tiefgreifenden Themen. Die Band befinde sich in der vielleicht nachdenklichsten Phase, in der sie je war, hieß es in einer Mitteilung vorab.

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Beeinflusst wurde das Album demnach vom Titel einer Kurzgeschichte der ukrainisch-brasilianischen Schriftstellerin Clarice Lispector (1920-1977). Leadsänger Paul Smith sei inspiriert von ihrem Bewusstseinsstrom und der Art und Weise gewesen, wie sie zum Nachdenken über die inneren Mechanismen der Menschen anregte. Davon handeln auch die fast schon poetischen Texte des Albums.

Der Opener des Albums „Your Own Worst Enemy“ etwa thematisiert die alltäglichen Selbsttäuschungen und Fehler, die Menschen machen, um innere Konflikte zu vermeiden. „Jetzt kommt dieses schreckliche Gefühl, du bist dein eigener schlimmster Feind. Meine Worte prallen einfach an der Decke ab, jetzt gehts wieder los, versteck die Wut, lass uns so tun als ob“, singt Smith.

Aber auch Themen wie Leidenschaft, Politik und Privilegien greift die seit über 20 Jahren aktive Band auf. Dabei bleibt das britische Trio seinem Stil treu, entwickelt sich aber auch musikalisch weiter. Mit Tracks wie „The End Can Be As Good As The Start“ und „Doppelgänger Eyes“ kombiniert Maximo Park schnelle Rhythmen mit Ohrwurm-Melodien, während Stücke wie „Armchair View“ auch ruhigen Passagen Raum lassen. Ende September startet eine umfangreiche Europatournee der Gruppe, ein Österreichtermin ist allerdings nicht dabei.

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