Noch vor wenigen Monaten matchten sich der Salzburger Niklas Skaardal und die Vorarlberger Moritz Zudrell und Jakob Greber um FIS-Punkte. Nach Skaardals Karriereende im April arbeitet der 22-Jährige nun daran, seinen beiden Freunden, das bestmögliche Material unter die Skischuhe zu zaubern.
„Eigentlich war es ja schon fast fix, dass ich als Trainer nach Finnland gehe“, verrät Niklas Skaardal, der erst im April seine Skikarriere beendet hatte. Doch es sollte ganz anders kommen. „Als mir Christian Greber angeboten hat, ein Teil des ÖSV-Serviceteams zu werden, musste ich nicht lange überlegen“, gesteht der 22-Jährige.
So wechselte der 22-jährige Sohn der ehemaligen Salzburger Slalomspezialistin Karin Köllerer und des zweifachen norwegischen Super-G-Weltmeisters Atle Skaardal quasi direkt von der Rennpiste an den Wachstisch, wo er sich um die Skier der beiden Vorarlberger Moritz Zudrell und Jakob Greber kümmert. „Mir hat es immer schon getaugt am Material zu tüfteln“, verrät Niklas, der froh ist, in der WC4-Trainingsgruppe von erfahrenen Serviceleuten wie Andi Keil, Michi Wildauer oder Björn Gstatter lernen zu können. „Natürlich ist Erfahrung im Servicebereich sehr wichtig. Dadurch, dass ich bis vor wenigen Monaten selbst Rennen gefahren bin, kann ich mich aber sehr gut in Jakob und Moritz hineinfühlen.“
Die erste Feuerprobe gab es für die Youngsters in Argentinien, wo zuletzt ein vierwöchiges Trainingslager am Programm stand. „Ich glaube schon, dass wir da einiges weitergebracht haben“, ist Skaardal, der vorige Saison noch dem ÖSV-B-Kader angehörte, überzeugt. „Wir sind zwar gute Freunde und sind gegeneinander Rennen gefahren, aber jetzt gibt es eine neue Situation. Wir haben einen sehr respektvollen Umgang am Hang und können die Arbeit und das Private sehr gut trennen.“ Auch Jakob Greber ist von der neuen Konstellation begeistert: „Niklas ist echt ein Topmann und bis jetzt läuft in der Zusammenarbeit alles super.“
„Er lebt den Sport mit viel Herzblut“
Skaardals Chef, Christian Greber, ist ebenso angetan: „Ich hatte immer schon einen sehr guten Eindruck von ihm“, erklärt der Mellauer, der Niklas seinerzeit auch als ÖSV-Nachwuchschef unter seinen Fittichen hatte. „Er ist ein sehr guter Handwerker und ein fleißiger Bursche, der den Skisport lebt und jede Menge Herzblut für seine neue Aufgabe mitbringt.“ Beste Voraussetzungen für große Erfolge also...
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