Es regnet. Seit Tagen, unaufhörlich und in großen Mengen. Die Flüsse treten über die Ufer, die Kanalsysteme in den Städten nehmen die Wassermassen nicht mehr auf. Überflutungen und dazu noch Sturmschäden mit schweren Verwüstungen, gesperrte Straßen, eingestellte öffentliche Verkehrsmittel belasten die Menschen quer durch unser Land.
EINERSEITS muss die Politik sich – vorläufig – mit schönen Worten begnügen und produziert allenfalls wahlkampftaugliche Fotos des einen oder anderen Volksvertreters im Hochwassereinsatz. Und von den politischen und medialen Grün-Sympathisanten hört man lautstark und natürlich durchaus auch zutreffend, dass der Klimawandel die Katastrophen verursache. Wohl in der Hoffnung, da noch Stimmung für die kommenden Nationalratswahlen zu machen.
ANDERERSEITS aber sind derzeit Tausende Österreicher als Freiwillige – vorwiegend in den Reihen der Feuerwehr – dabei, Hilfe zu leisten. Unspektakulär, unentgeltlich und leider vielfach auch unbedankt arbeiten sie da tage- und nächtelang und riskieren im Extremfall sogar ihr Leben.
Und das ist eine besondere Stärke Österreichs, dieses breite Spektrum an ehrenamtlich tätigen und freiwilligen Menschen, die hier in Vereinen, der Feuerwehr, beim Roten Kreuz und bei anderen Organisationen bereit sind, Hilfe zu leisten, dem Nachbarn, dem Mitbürger in der eigenen Gemeinde und eben allen betroffenen Landsleuten. Ihnen unseren Respekt und unsere Hochachtung!
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