Insgesamt 256 Salzburger Feuerwehrleute sind derzeit auf Rettungsmission in Niederösterreich. Alle 24 Stunden gibt es in den Hochwassergebieten einen Wechsel bei den Helfern aus Salzburg.
Exakt 256 Männer und Frauen der Salzburger Feuerwehren stehen derzeit im Katastrophengebiet in Niederösterreich im Einsatz und unterstützen ihre Kollegen im Osten Österreichs. Kommandant des Zuges aus dem Pinzgau ist Franz Eder. „Wir sind südlich von St. Pölten im Pielachtal im Einsatz und pumpen gerade ein Gehöft mit Stall und Wohnhaus aus“, berichtet er gegenüber der „Krone“ am frühen Montagnachmittag.
Bereits um vier Uhr in der Früh machten sich die drei Salzburger Katastrophenzüge auf den Weg ins Hochwassergebiet – und werden so lange bleiben, wie sie benötigt werden. Schon bei der Anreise bekamen sie die Dankbarkeit für ihre Hilfe zu spüren. Bei einer Tankstelle wurde ihnen umgehend die Kaffees bezahlt. „Als wir in den Ort gekommen sind, haben uns die Leute zugewunken und sich bedankt“, sagt Eder. Er selbst und der ganze Zug werden bereits am Dienstag von Pinzgauer Kollegen abgelöst. Auch bei den anderen beiden Zügen aus dem Pongau und Stadt Salzburg gemeinsam mit dem Lungau wird das Gleiche geschehen.
Am Mittwoch soll dann Unterstützung aus dem Flachgau und dem Tennengau hinzukommen. „Da werden wir am Dienstag schauen, wie es sich ausgeht“, sagt Landesfeuerwehrkommandant Günter Trinker. Da wird noch abgewartet, ob sich bis dahin die Situation in den beiden Salzburger Bezirken beruhigt hat. „Generell ist der Hilfseinsatz für eine Woche geplant“, so Trinker.
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