Nach dem Erfolg der Netflix-Serie „Dahmer“, die das Leben des berüchtigten Serienmörders und Kannibalen Jeffrey Dahmer thematisiert, widmet sich die Anthologie-Serie „Monster“ nun einem weiteren aufsehenerregenden Kriminalfall. In der neuen Staffel stehen Lyle und Erik Menendez im Mittelpunkt, die 1996 für den Mord an ihren Eltern, José und Kitty Menendez, verurteilt wurden.
Nach dem großen Erfolg von „Dahmer“ über den gleichnamigen kannibalistischen Serienkiller – die Produktion liegt bis heute auf Platz 3 der meistgesehen Serien auf Netflix – liegt die Latte beim Streaming-Platzhirsch für den zweiten Teil der True-Crime-Reihe „Monster“ sehr hoch. Und der Fall, der für die zweite Staffel gewählt wurde, ist noch dazu vor allem hierzulande längst nicht so bekannt wie die Taten von Jeffrey Dahmer ...
Es wird um zwei Brüder, eine brutale Tat und die Frage nach der Schuld gehen: Lyle und Erik Menendez wurden 1996 wegen Mord an ihren Eltern Jose und Kitty verurteilt. Die Staatsanwaltschaft argumentierte damals, sie hätten es auf das Familienvermögen abgesehen. Die Brüder verbüßen lebenslange Haftstrafen ohne die Möglichkeit auf Bewährung. Sie bestehen bis heute darauf, dass sie ihre Tat nur aus Angst vor ihren Eltern verübt haben.
Wenn es jemandem gelingen kann, den True-Crime-Fans diese Geschichte spannend genug aufzutischen, dann wohl Regisseur Ryan Murphy. Er verantwortete nicht nur „Dahmer“, sondern auch „American Horror Story“ und hatte kürzlich auch großen Erfolg mit „The Watcher“. In die Hauptrollen schlüpfen Cooper Koch und Nicholas Alexander Chavez. „Monster: Die Geschichte von Lyle und Erik Menendez“ ist ab 19. September auf Netflix zu sehen.
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