Die neue „Herr der Ringe“-Serie „Ringe der Macht“ auf Amazon Prime Video startet am Donnerstag in die zweite Staffel. Die „Krone“ sprach mit Isildur-Darsteller Max Baldry über die beschwerlichen Dreharbeiten und die Faszination für Mittelerde.
Die teuerste Serie aller Zeiten geht am Donnerstag auf Amazon Prime in die zweite Staffel: Eine Folge von „Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ kostet rund 58 Millionen Dollar – und dementsprechend beeindruckend ist die Serie visuell geworden. Es handelt sich um die Vorgeschichte der bekannten „Herr der Ringe“-Trilogie von J. R. R. Tolkien.
In den neuen Folgen wird die Rolle des Isildur aus dem Inselkönigreich Numenor prominenter – der britische Schauspieler Max Baldry freut sich über die Aufgabe: „Ich war schon als Kind besessen von ,Herr der Ringe’, habe im Garten ganze Schlachten nachgespielt. Meine Mutter hat sich schon Sorgen gemacht und wollte, dass ich lieber Fußball spiele. Teil dieser Adaption des Stoffs für eine neue Generation zu sein, ist für mich also ein echtes Privileg.“ Was die Faszination von Mittelerde für ihn ausmacht? „In diesen Geschichten steckt einfach so viel Hoffnung und Optimismus. Das ist auch der Grund dafür, warum es so viele loyale Tolkien-Fans auf der ganzen Welt gibt.“
Im „Krone“-Interview erzählt Baldry auch von den zehnmonatigen Dreharbeiten: „Ich war einfach die ganze Staffel lang von oben bis unten mit Schlamm bedeckt. Jeder Tag war eine Herausforderung, vor allem die vielen nächtlichen Drehs und die Kälte.“ Was genau Isildur in der neuen Staffel erlebt, wird natürlich nicht verraten, nur so viel: „Es ist für ihn eine Reise vom Jungen zum Mann. Es geht ums nackte Überleben, er muss sich anpassen und viel Neues lernen. Er ist wirklich mittendrin in der ganzen Action.“
Viele Fans stoßen sich daran, dass die Vorlage von Tolkien großzügig ausgeschmückt und neue Charaktere erfunden wurden: „Es war wichtig, eine Welt zu erschaffen, die auch etwas mit unserer Zeit zu tun hat. Das macht das Ganze mutiger und gibt dieser bereits so geliebten Fantasywelt noch mehr Tiefe und Mut.“
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