Mit Hochspannung wurde vom Publikum des Linzer Landestheaters die erste Regie des neuen Schauspieldirektors David Bösch erwartet. Am Samstag stellte er sich mit der Shakespeare-Komödie „Viel Lärm um nichts“ vor, die Inszenierung wurde zum starken Zeichen für einen Neustart in dieser Sparte.
Der Erste auf der Bühne ist ein Clown (Christian Higer), er reißt zotige Witze, hat aber auch ein völlig anderes Gesicht: Er ist der Totengräber, Nutznießer eines Kriegs, der irgendwo da draußen donnert oder schwelt. Und als Spielmacher beschwört er am Anfang und am Ende „La Guerre“ so süffisant zärtlich, wie es sich wohl nur für den Narren geziemt.
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