Die Teuerung hat bei Schulkosten – wie berichtet – einen enormen Sprung gemacht. In der IT ist „Refurbishment“ eine Alternative. Die „Krone“ sprach mit einem Experten und weiß über die Vorteile von gebrauchten Gegenständen.
Eine Studie der Tiroler Arbeiterkammer machte es deutlich: Durchschnittlich müssen Eltern pro Schuljahr und Kind 1878 Euro ausgeben. Während Kosten etwa für Bücher teurer wurden, blieb der Preis bei EDV-Geräten gleich. Für viele Familien aber dennoch zu teuer.
Der kurzfristige Vorteil ist, bis zu 40 Prozent der Kosten zu sparen. Bei 500 Euro sind das über 100 Euro.

Peter Windischhofer, Gründer von „refurbed“
Bild: Marko Mestrovic
Das bestätigt auch eine Umfrage von YouGov: 31 Prozent der Eltern können sich schulbezogene IT-Kosten schwer, ein weiteres Viertel gar nicht leisten.
Eine Alternative zu teuren, neuen Geräten ist Refurbishment, kurz gesagt: eine Generalüberholung von alten Produkten. Ein Experte darin ist Peter Windischhofer. Er gründete mit zwei Kollegen das Unternehmen „refurbed“ und bietet dort gebrauchte und wieder instandgesetzte Geräte an: „Der kurzfristige Vorteil ist, bis zu 40 Prozent der Kosten zu sparen. Bei 500 Euro sind das über 100 Euro.“
Neben den Kosten hilft Refurbishment auch der Umwelt: Weniger CO2 wird produziert, weniger Elektroschrott benötigt und rund 80 Prozent Wasser wird gespart.
Anstieg im Herbst
Im Falle von „refurbed“ merkt Windischhofer einen Anstieg im Herbst: „Gerade zu Schulbeginn merken auch wir, dass viele Laptops, Handys oder Tablets gekauft werden. Da sind viele Eltern dabei.“ Mehrere Millionen Produkte werden jährlich auf „refurbed“ ge- und verkauft. Interessierte Eltern können sich auf der Website entsprechend informieren. Dazu gibt es eine einjährige Garantie: „Kindern fällt ein solches Produkt schneller runter als Erwachsenen“, sagt Windischhofer abschließend.
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