Am Mittwoch war - wie berichtet - ein Riss in einer tragenden Betonkonsole des 2012 eröffneten, 47 Millionen Euro teuren Bades entdeckt worden. Daraufhin wurden alle Thermenbesucher aus dem Gebäude evakuiert (siehe Infobox).
In den nächsten Tagen soll nun ein Sanierungskonzept inklusive Kosten- und Zeitplan vorliegen. Laut Eigentümer könnte es "möglicherweise bereits in der nächsten Woche" zu einer weiteren Teilöffnung bestimmter Thermenabschnitte, mit Ausnahme der Schwimmbereiche, kommen.
"Keinem Häuselbauer wäre so ein Fehler passiert"
Die Kärnten Therme steht mehrheitlich im Eigentum der Stadt Villach. Die Kommune hat inzwischen einen gerichtlich beeideten Sachverständigen beauftragt, der den entstandenen Schaden beziffern soll.
Für Bürgermeister Helmut Manzenreiter ist der Fehler eindeutig bei der Baufirma und/oder beim Statiker zu suchen. "Keinem Häuselbauer wäre so ein Fehler passiert", so Manzenreiter verärgert. "Es war während der gesamten Bauphase schriftlich festgehalten, dass diese Experten jeden tragenden Bauteil auf die korrekte Armierung hätten prüfen müssen. Das ist offenbar nicht geschehen, sonst könnte in dem gebrochenen Stahlbetonträger nicht der notwendige Stahl fehlen", erklärte der Bürgermeister.
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