„Die wirtschaftliche Erholung lässt noch auf sich warten“, kommentiert Landesgeschäftsführer Bernhard Bereuter die aktuellen Zahlen des AMS. Diese negative Entwicklung schlage sich natürlich auf die betriebliche Personalpolitik nieder. Besonders zu spüren bekommen die Auswirkungen die Beschäftigten in Industriebetrieben und der Bauwirtschaft.
Waren Ende August 2023 noch 5413 Jobs zu haben, sind es derzeit nur 4997. Besonders markante Rückgänge bei den Stellenangeboten gab es laut AMS-Landesgeschäftsführer Bernhard Bereuter in der Industrie (-950) sowie der Baubranche (-388). Entsprechend angestiegen ist in diesen Branchen auch die Zahl der Arbeitssuchenden.
Arbeitsmarkt relativ stabil
Insgesamt ist die Zahl der Arbeitslosen um 723 auf 10.180 angestiegen. „Trotz der wirtschaftlich sehr herausfordernden Situation entwickelt sich der Arbeitsmarkt noch relativ stabil“, analysiert Bereuter die aktuelle Situation. Gründe dafür seien, dass die Unternehmen nach wie vor ihr Personal so lange wie möglich halten und die arbeitsmarktpolitischen Qualifizierungs- und Ausbildungsangebote des AMS nützen, die wiederum die Beschäftigungschancen von Arbeitslosen verbessern.
Den größten prozentuellen Zuwachs bei den Arbeitslosen gab es bei den Jugendlichen bis 25 Jahre (14,8 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Anzahl der Lehrstellensuchenden um 122 auf insgesamt 411 junge Männer und Frauen (42,2 Prozent). Auf eine Lehrstelle entfallen 1,6 Suchende.
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