Vor Privatjet geklebt

Aktivisten demonstrieren auf mehreren Flughäfen

Ausland
10.08.2024 16:37
Porträt von krone.at
Von krone.at

Klimaaktivisten der Letzten Generation haben am Samstag auf mehreren Flughäfen in Deutschland gegen den klimaschädlichen Flugverkehr demonstriert. Unter anderem hatten sie sich auf Sylt vor einen Privatjet geklebt und in einem Terminal in Dortmund schwarz eingefärbten Kleister verschüttet.

Am Flughafen in Dortmund hielten die Aktivisten zudem Plakate mit der Aufschrift „Öl tötet“ in die Höhe, wie die Gruppe mitteilte.

In einem Terminal des Flughafens Stuttgart demonstrierten laut Polizei 14 Aktivisten. Der Flugbetrieb wurde nicht beeinträchtigt

Vor Privatjet festgeklebt
Auf dem Flughafen Sylt setzte sich ein Mitglied der Letzten Generation auf die Tragfläche eines parkenden Privatjets, wie in einem Video der Gruppe im Onlinedienst X zu sehen ist.

Die Organisation erklärte, dass sich Aktivisten auch auf dem Asphalt festgeklebt hätten. Die zuständige Polizei in Flensburg antwortete auf Anfrage zunächst nicht.

Protest gegen „verzichtbare Inlandsflüge“
Die Letzte Generation kritisierte, noch immer würden Flüge von Dortmund nach München angeboten – es handle sich um „leicht verzichtbare Inlandsflüge“, die „besonders schädlich“ seien.

Zur Aktion auf Sylt teilte die Gruppe mit, es sei „absurd“, dass jeden Tag Flüge von Sylt nach Düsseldorf, München oder Frankfurt starteten. „Flugzeuge verbrennen Öl und Gas, fossile Rohstoffe, die massiv unsere Existenz bedrohen.“

Wohnungen von Klimaaktivisten untersucht
In den vergangenen Wochen hatten Klimaaktivisten der Letzten Generation den Flugbetrieb an Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt am Main und am Flughafen Köln/Bonn zeitweise lahmgelegt und den Frachtbetrieb am Flughafen Leipzig/Halle zeitweise blockiert.

Am Donnerstag waren nach Angaben der Organisation acht Wohnungen von Klimaaktivisten der „Letzten Generation“ durchsucht worden. Die Organisation kündigte daraufhin an, trotz des „massiven Einschüchterungsversuches seitens der Behörden“ ihren Protest auszuweiten.

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