Jetzt gibt es sie auch im Bundesland Salzburg. Die fünfte Schlangenart hierzulande heißt Barrenringelnatter. Forscher vom Salzburger Haus der Natur bitten die Bevölkerung um ihre Mitarbeit. Sichtungen können per Handy übermittelt werden.
Der Unterschied zeigt sich am Kopf. Die in Salzburg kürzlich neu entdeckte Art der Ringelnatter, die Barrenringelnatter, hat zwar auch helle Flecken am Hinterkopf. Sie sind aber weniger stark ausgeprägt. Wer meint, in freier Wildbahn eine solche Schlange zu sehen, kann den Forschern vom Salzburger Haus der Natur helfen.
„Wir freuen uns über fotografische Meldungen, am besten via Handy-App ObsIdentify“, sagt Peter Kaufmann. Der Schlangenexperte arbeitete in einer Arbeitsgemeinschaft unter Mithilfe von Ehrenamtlichen am Aufsuchen der fünften Schlangenart in Salzburg mit.
Im Zuge einer länderübergreifenden Analyse steht fest: Zwei im Wasenmoos im Oberpinzgau gefundene Nattern sind Barrenringelnattern. Weitere Untersuchungen sollen klären, wie sich die Ringelnatter und die Barrenringelanatter nach der letzten Eiszeit im Alpenraum ausgebreitet haben.
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